3. Juni 2004
Anmerkungen zur Reform des Schuldverschreibungsrechts
von Herr Rechtsanwalt Dr. Hannes Schneider, Frankfurt am Main
um 18.00 Uhr s.t. im großen Sitzungssaal der ING BHF-BANK AG, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Oberlindau 2, Frankfurt am Main. Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus Alte Oper.

Zur Person: Seit 1972 Partner bei Hengeler Mueller und als Seniorpartner im Bereich Bank- und Finanzrecht sowie Kapitalmarktrecht tätig, er berät zahlreiche deutsche und international tätige Banken und Investmentbanken. Außerdem steht er deutschen und ausländischen Handelsorganisationen, internationalen Finanzinstitutionen sowie Zentralbanken und Regierungsstellen beratend zur Seite. Seine gegenwärtige Tätigkeit umfasst vornehmlich internationale Anleihen, Debt Issuance und Commercial Paper-Programme, Globalanleihen, Pfandbriefemissionen, Derivate, strukturierte Finanzierungen sowie Bankaufsichtsrecht.

Zum Vortrag: Es ist eine umfassende Reform des deutschen Schuldverschreibungsrechts geplant. Das Bundesministerium der Justiz hat im April 2003 einen Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Änderung des Schuldverschreibungsrechts vorgelegt. Ziel der geplanten Reform ist es, Unzulänglichkeiten des geltenden Gesetzes über die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldverschreibungen vom 4. Dezember 1899 zu beheben. Der Diskussionsentwurf wirft seinerseits eine Reihe von Fragen auf. Der Referent wird auf dem Hintergrund des geltenden Rechts die Notwendigkeiten der Reform erläutern und die gesetzgeberischen Maßnahmen, die vorgenommen werden sollten, erörtern.