3. November 2005
Gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust der J.W.Goethe-Universität und der Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main veranstalteten wir eine Podiumsdiskussion zum Thema

Schwieriges Erinnern – der Nationalsozialismus in Rechtspflege und Erziehung
anlässlich des 40. Jahrestages der Urteilsbegründung im Auschwitz-Prozess
mit
Herr Professor Dr. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler an der J.W.Goethe-Universität
Herr Dieter Anders, Hessischer Generalstaatsanwalt
Herr Martin W. Huff, Rechtsanwalt und Chefredakteur der NJW
Herr Professor Dr. Joachim Rückert, Rechtshistoriker an der J.W.Goethe-Universität

Die Moderation hat Herr Professor Dr. Micha Brumlik

um 18.00 Uhr c.t. im großen Sitzungssaal der BHF-BANK AG, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Oberlindau 2, Frankfurt am Main. Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus Alte Oper.
Vor dem Vortrag lädt die BHF-BANK AG zu einem kleinen Umtrunk ein.


Thema soll einerseits das historische Ereignis selbst sein, andererseits die Frage, inwiefern Kenntnisse des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen für den Berufsalltag von Juristen, Pädagogen und Publizisten auch heute noch bedeutsam sind. Hinzu kommen die vielfältigen Schwierigkeiten der Pädagogen, der Juristen, der Publizisten, diese Erinnerung wach zu halten und zu vermitteln.