4. Dezember 2012
"Notwendigkeit und Sinn von Volksabstimmungen im Bund"
Ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer, Berlin
um 18.00 Uhr c.t. im Haus am Dom. Domplatz 3. Frankfurt am Main. Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus Konstabler (Töngesgasse 8), Hauptwache (Kornmarkt 10) oder Alt-Sachsenhausen (Walter-Kolb-Straße 16). Das Parkhaus Römer ist zurzeit wegen Bauarbeiten geschlossen.

Zur Person: Geboren in Aachen; 1954-1957 Jura-Studium in Freiburg im Breisgau, in München und Bonn; 1957 1. Staatsexamen; 1957-1961 Referendariat in Bonn, Aachen, Köln (Deutscher Städtetag) und Berlin; 1961 2. Staatsexamen; 1961-1970 Wiss. Assistent bei Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Friesenhahn; 1962-1966 Sekretär des Deutschen Juristentages, der zentralen wissenschaftlichen Vereinigung der deutschen Juristen; 1967 Promotion mit der Arbeit "Die Finanzverfassung der Gemeinden", ausgezeichnet von der Stiftung der deutschen Städte und Gemeinden zur Förderung der Kommunalwissenschaften; 1970-1976 Mitglied des Wissenschaftsrates; ab 1973 stellv. Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission; 1971 Habilitation mit der Arbeit "Wahlsystem und Verfassungsordnung"; 1974-1996 Ordentlicher Professor für Staats-, Verwaltungs- und Finanzrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main; 1991-1993 Vorsitzender der Struktur- und Berufungskommission für den Fachbereich Rechtswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin; 1993 Verleihung der Ehrendoktorwürde; 1996 Ruf auf eine ordentliche Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1996-2000 Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin; 2003-2004 Sachverständiges Mitglied der Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundessstaatlichen Ordnung (Föderalismusreform I); 2005 Sachverständiger einer Kommission des Ältestenrates des Deutschen Bundestages zur Verschärfung der Verhaltensregeln für Abgeordnete; 2006 Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zur Föderalismusreform; 2007-2008 Sachverständiger der Kommission des Bundestages und des Bundesrates zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen (Föderalismusreform II).

Zum Vortrag: Die Mehrzahl der Parteien hat sich für Volksabstimmungen im Bund ausgesprochen. Es ist wahrscheinlich, dass das Projekt in die nächsten Koalitionsverhandlungen eingeht, gleich wer die Wahl gewinnt; alles genug, sich über den Verfassungsrechtlichen Ausgangspunkt, den politischen Sinn und die Erwartungen und Gefahren zu unterhalten.