11. März 2004
Das Kopftuch zwischen Religion, Gleichberechtigung und Schule
Ein Vortrag von Professor Dr. Ute Sacksofsky, Frankfurt am Main
im Plenarsaal der Eurohypo AG, Eingang via Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, Frankfurt am Main. Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus Junghofstraße.

Zur Person: Ute Sacksofsky ist seit WS 1999 Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, geboren 1960, Arbeitsbereiche insbesondere Verfassungsrecht, Finanz- und Abgabenrecht, Geschlechterforschung im Recht, Verfassungsrechtsvergleichung. 1979 - 1983 Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg, dann Master in Public Administration (Harvard University, USA), 1990 Promotion "Das Grundrecht auf Gleichberechtigung", 1991 2. Juristisches Staatsexamen, 1991 - 1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesverfassungsgericht, 1998/1999 Mitglied der Forschungsgruppe "Rationale Umweltpolitik - rationales Umweltrecht" am ZiF (Bielefeld), 1999 Habilitation in Bielefeld, "Umweltschutz durch nicht-steuerliche Abgaben", seit 2000 Mitglied des Direktoriums des Cornelia-Goethe-Zentrums an der Uni Frankfurt, seit 2003 Landesanwältin beim Staatsgerichtshof des Landes Hessen.

Zum Vortrag: Die Frage, ob eine muslimische Lehrerin ein Kopftuch tragen darf, erfordert die Betrachtung zweier zentraler Probleme: 1. Welchen Platz soll Religion in der öffentlichen Schule einnehmen? 2. Müssen Christentum und andere Religionen gleich behandelt werden oder gibt es Grenzen der Toleranz?