20. Oktober 2011
"Der deutsche Sozialstaat und Europa"
Ein Vortrag von Herrn Professor Dr. Dr. h. c. Eberhard Eichenhofer, Jena
um 18.00 Uhr c.t. im großen Sitzungssaal der BHF-BANK AG, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Oberlindau 2, Frankfurt am Main. Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus Alte Oper.
Vor dem Vortrag lädt die BHF-BANK AG zu einem kleinen Umtrunk ein.


Zur Person: geb. 1950, Studium in Tübingen und Saarbrücken, 1979 Promotion ("Leitende Angestellte als Begriff des Unternehmensrechts") durch die Universität des Saarlandes, Saarbrücken; 1980 - 1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundessozialgericht, 1982 - 1989 wissenschaftlicher Referent am Max-Planck Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht - Aufgaben: Internationales und Europäisches Sozialrecht, Sozialrecht Nordamerikas; 1987 Habilitation an der Universität des Saarlandes Saarbrücken; Lehrbefugnis: Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, deutsches und internationales Arbeits- und Sozialrecht; seit 1989 Professor für Bürgerliches Recht und Sozialrecht an den Universitäten Osnabrück (bis 1997) und Jena; 2002 Gutachter des 64. Deutschen Juristentages; 2003 Ehrendoktor der Universität Göteborg, Mitherausgeber von Zeitschriften und Kommentaren; Kommentator bei Staudinger und Münchener Kommentar zum BGB, Autor von Büchern zum deutschen, europäischen, US-amerikanischen, kanadischen und britischen Sozialrecht, Veröffentlichungen zum bürgerlichen, internationalen Privat-, Arbeits- und Sozialrecht. Wichtige einschlägige Publikationen: Geschichte des Sozialstaats in Europa, 2007; Sozialrecht der Europäischen Union, 2010 (4. Auflage); Sozialrecht, 2010 (7. Auflage); Eichenhofer/Wenner (Hg.), Kommentar zum SGB VII, 2010; Eichenhofer/Wenner (Hg.), Kommentar zum SGB I, IV, X, 2011 (im Erscheinen); Herausgeber der Zeitschrift für Europäisches Sozial- und Arbeitsrecht (ZESAR)

Zum Vortrag: Ist eine Europäische Wirtschaftsregierung das wirtschafts- und währungspolitische Gebot der Stunde? Und falls ja - was heißt dies für die Sozialpolitik? Wie steht es nach geltendem deutschen Verfassungs- und EU-Recht um die Aufgabenverteilung zwischen EU- und Mitgliedsstaaten auf dem Gebiet der Sozialpolitik? Diese Fragen beschäftigen die Öffentlichkeit eingehend. Der Vortrag versucht, auf der Basis des geltenden EU-Rechts eine Antwort zu finden. Sie wird und kann das zum Lissabonner Vertrag ergangene Urteil des BVerfG nicht aussparen.