30. November 2017
"Fair Play? - Das Beispiel FIFA"
Ein Vortrag von Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Mark Pieth, Basel
um 19.00 Uhr c.t. im Hörsaal HZ 11 (3. Stock im Hörsaalzentrum) der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main. (siehe beigefügten Lageplan als pdf-Datei).
ÖPNV: Ul, U2, U3, U8 oder Buslinie 36, Haltestelle Holzhausenstraße
Für Autofahrer bestehen Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern Grünhof (Eschersheimer Landstraße 168) und Palmengarten (Siesmeyerstraße 61), auf dem Parkplatz Siesmeyerstraße (Siesmeyerstraße 66) und in der Fürstenherger Straße.


Zum Referenten: Mark Pieth, geboren 1953, ist seit 1993 Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität Basel und Gründer und Präsident des "Basel Institute on Governance". Zuvor war er von 1989-1993 Chef der Sektion Wirtschaftsstrafrecht beim Schweizer Bundesamt für Justiz und in dieser Zeit Mitglied der "Financial Action Task Force on Money Laundering".
Zwischen 1990 und 2013 war er Präsident der OECD-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Korruption im internationalen Geschäftsverkehr, 2004/2005 Mitglied des sogenannten "Volcker Committee" zur Untersuchung des "Iraq Oil-for-Food" Programms der Vereinten Nationen. Von November 2011 bis Ende 2013 überwachte er als Vorsitzender des "Independent Governance Committee" der Reformprozess der FIFA.


Zum Vortrag: Wir kennen alle die soziale Bedeutung des Sports und wollen an eine positive "Vorbild"-Rolle des Sports glauben. Was wir in der globalisierten und kommerzialisierten Welt des Sports wahrnehmen, erinnert bisweilen eher an organisierte Wirtschaftskriminalität. Ohne die Sinnhaftigkeit der Strafbarkeit der Privatkorruption vorauszusetzen, wird im Vortrag das Spannungsverhältnis zwischen der Idee und der Wirklichkeit dieses Ausschnitts sportlicher Aktivitäten am Beispiel der FIFA, ihrer Geschichte und Reformbestrebungen thematisiert.